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Sexuelle Gewalt

Sexuelle Handlungen, mit denen Betroffene nicht einverstanden sind oder die sie mit Blick auf ihren Entwicklungsstand nicht verarbeiten können, nennt man sexuelle Gewalt. Dabei können Betroffene auch körperliche Gewalt und Zwang erleben. Viel häufiger ist aber, dass den sexuellen Übergriffen eine besondere Beeinflussung und Verwicklung in eine enge Beziehung zum Täter/ zur Täterin vorausgeht. Dabei werden zu Beginn psychische Grenzen durchbrochen und missachtet, um die sexuellen Handlungen vorzubereiten und durchzuführen.

Die gesellschaftliche Aufklärung und das stärkere Augenmerk auf Präventionsmaßnahmen haben zu einer deutlichen Verbesserung der Offenheit im Umgang mit dem Thema und den Betroffenen geführt. Es ist demzufolge in den letzten Jahren einfacher für Betroffene geworden, sich in Bezug auf die erlebten Grenzverletzungen zu äußern und Unterstützung zu suchen.

Viele Betroffene sind weiterhin unsicher in Bezug auf die Einordnung ihrer gegensätzlichen Gefühle und Wünsche. Häufig geben sie sich aufgrund von Äußerungen der Täter oder eigener Handlungen die Schuld und suchen aus Scham keine Hilfe. Auch besteht manchmal der Wunsch, den Täter/ die Täterin zu schützen oder nicht selbst negative Konsequenzen zu erfahren.

Sexuelle Gewalt kann auch in besonderem Maße Auswirkungen auf das Umfeld von Betroffenen und nahestehenden Personen haben. Dies kann z. B. für partnerschaftliche Beziehungen aber auch für die Eltern-Kind-Beziehung oder die Beziehungen der Geschwister untereinander gelten.

In vielen Fällen ist eine Diagnostik und Beratung der Betroffenen und/oder des Umfeldes sinnvoll, um eine gute Bewältigung der Auswirkungen sexueller Gewalt zu ermöglichen und zu fördern.

 

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